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Mädelsabend im Kingsize Bed

Gestern abend hatten wir einen Mädelsabend im Kingsizebed mit DVD, Cracker und Champagner, den wir geschenkt bekamen.

...ohne weitere Worte...

17.10.09 16:06


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Indian Summer ist eigentlich Indian Winter

Drei Tage sind wir nun hier in Bar Harbor.

Unser Hotel

Im Erdgeschoß wohne ich...

Am Ankunftstag habe ich einen halben Koffer ausgepackt und dann mein Büro wieder eingerichtet. Der Blick aus meinem Bürofenster geht aufs blaue Meer und den blauen Himmel raus.

Blick aus meinem Bürofenster auf Terrasse und Meer...

links mein"Schreibtisch"

Die amerikanischen Kollegen...

Leider bläst ein eisiger Wind von Grönland runter, so dass dem Team die "Ohren abfallen". Abends bin ich totmüde ins Kingsizebett gefallen.

mein Zimmer...

Marmorbad...

Der zweite Tag war arbeitsreich und ich bin wieder nicht rausgekommen. Abends haben wir es dann immerhin in die nächste Eckkneipe geschafft - leider hatte die Küche schon geschlossen, so dass ich nur ein Heinecken gekriegt habe.

Malteser Michael und Annika

Auf dem Weg zur Arbeit...

Am dritten Tag hatten wir eine Einladung zu Heides 70. Geburtstag. Tagsüber nichts als Arbeit. Immerhin haben wir es zum nächsten Supermarkt geschafft. Ansonsten ist der Dreh aufwendig und ein bischen chaotisch.

unser Tisch bei der Birthdayparty: 1. AL, Set-AL, FGF und Wolfgang-Maria Bauer unser "John the Lumberjack" und Nicki von Tempelhoff

was gibt's in Maine? Maine-Lobster!


Prominente Geburtstagsgäste... Nicki und Frau Dor..unten Inka

hinten der Tisch mit Geburtstagskind Heide

und Geschenke ohne Ende...

...was gibt's denn sonst noch so....

Heute waren wir kurz am Set und verstehen, warum das Team abends hier ankommt und von der Kälte lila im Gesicht ist.

zum Aufwärmen: Noodle Soup im Supermarkt...

unser Set: das ehemalige Ferienhaus von Paul Newman

Timbersport

Schön ist es in Paul Newmans Garten, aber bitterkalt...

unser Team...

 

 

17.10.09 00:07


13. Oktober, Bar Harbor, Maine, USA

Heute morgen hat die amerikanische Einwandererbehörde und der Zoll mit 12 Mann ihr Büro im Kaisersaal aufgebaut und wir mussten antreten mit Pass und Gepäck zur Gesichtskontrolle und Interview. Danach ging’s mit dem Tenderboot an Land. Es regnet Hunde und Katzen, in Boston ist Nebel und dort hängen anreisende Schauspieler fest. Das Produktionsbüro ist ein riesiger Saal, den wir uns mit den amerikanischen Kollegen teilen. Die übliche Hektik…

auf dem Tenderboot

wir sind in die Lobby eingefallen...

 

14.10.09 01:56


12. Oktober, ein Seetag Richtung USA

Ich wachte auf: meterhohe Wellen! Ich ging zum Yoga und nach 20 Minuten brauch mir der kalte Schweiß aus und ich konnte gerade noch meine Schuhe schnappen, aber nicht mehr anziehen und lief auf Socken durchs Schiff in meine Kabine, warf eine Tablette ein, legte mich hin und bin sofort eingeschlafen. Als ich um 10h wieder aufwachte, hatte der Sturm noch nicht nachgelassen, aber ich wusste, ich muss essen. Also bin ich hoch auf Deck 9 –dort, wo es am meisten schwankt- ins Restaurant und hab mir ein bisschen Rührei mit Brot und Tee reingewürgt. Danach bin ich gleich wieder ins Bett. Wenn es schaukelt, kann ich es nur im Liegen aushalten. Gegen 13h klingelte dann mein Telefon und Annika wollte mit mir Mittagessen gehen. Der Atlantik hatte sich etwas beruhigt und so konnte ich eine Brühe und etwas Spaghetti Bolognese essen. Heute ist ein freier Tag, aber ich muss meine privaten Sachen noch packen… wie ich das hasse. Morgen früh bauen die Amis im Kaisersaal eine Immigration auf. Dort werden wir abgefertigt, müssen durch Pass- und Zollkontrolle und dann ist die Schiffsreise zu Ende.

14.10.09 01:53


11. Oktober, Sydney Nova Scotia (Neu Schottland)

Der Wind hat sich nur etwas gelegt, aber die Sonne scheint. Um 8h kam der Zoll. Annika, Lennart und ich haben die Abwicklung überwacht. Annika hat die Schlösser der großen Blechkisten auf Aufforderung der Behörden  geöffnet und wieder geschlossen. Ich habe abgehakt, welche Kiste durch ist und Lennart stand außerhalb des Schiffes und hat abgehakt, dass die Kisten auf den LKW geladen werden und nicht versehentlich „runterfallen“. Die beiden Zöllner sahen echt gefährlich aus. Schusssichere Westen, Waffen… und wollten am Anfang jede Kiste aufgemacht haben. Sie rochen an den Tuben und Tiegeln der Maskeabteilung, öffneten jedes Schächtelchen der Requisitenkiste, untersuchten die Plastikblumen und die Zigarettenetuis. Als sie die Bose-Boxen vom Ton in Augenschein nahmen, hatte ich Bedenken, dass sie die nun aufschrauben wollen… 7,5 Tonnen Equipment, verpackt in 145 große Zargesboxen; 6 Philipinos vom Schiff haben ordentlich geackert, das Zeug vom Schiff zu schleppen und auf den LKW zu laden. Drei Stunden später war der Spuk vorbei und wir sind frühstücken gegangen. Anschließend haben wir die Liegezeit genutzt und haben uns Sydney auf Nova Scotia angesehen.

 

Nach dem Abendessen gab’s einen gossen Rock ‚n Roll-Abend mit Graham Bonney im Kaisersaal, den hab ich mir nicht entgehen lassen und hab Annika mitgeschleppt, die mit Ihren 28 Jahren „Wähle drei, drei, drei auf dem Telefon, wähle drei, drei, drei und du hast mich schon“ nicht kannte. Das Lied hat Graham Bonney in der allerersten ZDF-Hitparade 1969 gesungen… und da war ich schon dabei. Anschließend noch ein letztes Glas im alten Fritz und plötzlich erkannte ich den Pianisten. In Montreal haben einige der auftretenden Künstler gewechselt –ein paar Tänzer, die Gentleman-Hosts und auch der Barpianist. Ich bin zu ihm hin und hab ihn gefragt ob er aus HH-Eppendorf kommt… Na das war ein großes Hallo. Julius Gürtler war mal ne Zeit mit Michael befreundet und hat auch schon auf dem Kindergeburtstag von Leon gespielt. „Weißt du noch im Borchers, als Michael nach der Modenschau im Zirkus dir eine Rose kaufte und Achmed der Feuerschlucker dem Inder den ganzen Arm voll Rosen abkaufte und dir geschenkt hat?“ Das hatte ich längst vergessen, so lange war das schon her. Julius hatte ich nicht sofort erkannt, weil er mächtig Haare gelassen und um die Leibmitte ordentlich zugelegt hat. Aber toll Klavier spielt er noch immer und singt dazu die wunderbarsten Lieder aus den 20er Jahren bis in die heutige Zeit. An der Stimme hab ich ihn dann erkannt. In der Nacht gab’s für die Schiffsangestellten zum Abschied eine Party in der Crewbar, die das Traumschiff spendiert hat. Ich war nur kurz da, denn ich war nicht nur müde, es fing wieder an zu schaukeln und außerdem darf dort unten auf Deck 3 geraucht werden….

Aber vom Kapitän bis zu den Chinesen aus der Wäscherei waren fast alle gekommen. Unter den Passagierdecks ist ja noch mal ne richtige „Stadt“ für die paar Hundert Mann Crew. Dort haben sie ihre Kabinen, einen eigenen Pool, ein eigenes Kino und Fitnessräume. Dort unten ist die riesige Wäscherei und ein Krankenhaus mit Dialysestation und die riesigen Essensvorräte werden hier gelagert.

 

14.10.09 01:52


10. Oktober, die ersten gehen von Bord

Heute haben wir in Charlottetown, der Hauptstadt der Prinz Edward Inseln festgemacht. Nach dem Yoga haben wir Horst Naumann verabschiedet, der abgedreht ist und nach Hause fliegt. Ich habe ihn mit dem Taxi zum Flughafen begleitet und das obligatorische Touristenfoto gemacht. Heute ist der Packtag des Teams, alles muss in Kisten und wird erst durch den Zoll abgefertigt und dann von einer Spedition in die USA gefahren. Ich bin nach einem Absacker im „Alten Fritz“ in meine Kabine gewankt – nicht betrunken, sonder von Windstärke 10 geschüttelt. In der Nacht hatten wir Sturm und ich hatte echt Angst, dass ich auf dem Bett falle.

14.10.09 01:52


9. Oktober, letzter Drehtag an Bord

Heute Nacht wurden die Uhren mal wieder umgestellt. Diesmal allerdings eine Stunde vor. Das heißt wir konnten weniger schlafen. Die Hektik nimmt überall zu.

Morgens hat dann mein Körper das ewige Hin und Her mit der Uhr nicht mehr mitgemacht: Ich hab verschlafen! Kein Yoga, kein Frühstück und ein Seetag auf dem Atlantik. Mittags wurde mir wieder plümerant. Den Sekt zur letzten Klappe hab ich mir geschenkt und mit einem Tee angestoßen. Um 19h bin ich statt zum Essen erstmal ins Bett und habe bis 23h geschlafen. Danach hab ich noch ein bisschen Bordfernsehen geguckt: Es lief Winetou mit der jungen Karin Dor, die ja auch bei uns gerade mitspielt.

14.10.09 01:51


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